Neueröffnung eines Brautmodengeschäftes in der Kevelaer Innenstadt
Mit dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ (ZIO) unterstützt das Land ausgewählte Städte und Gemeinden bei der anspruchsvollen Aufgabe, attraktive, zukunftsfähige Zentren zu erhalten bzw. zu entwickeln. Mit dem Programm sollen die Kommunen darin bestärkt werden, mit nachhaltigen und zukunftsfähigen Nutzungskonzepten den Wandel im Handel positiv zu begleiten und neue Ankerpunkte in den Innenstädten zu schaffen.
Handgefertigte Brautmodenkollektion auf der Busmannstraße
Die Kevelaerer Innenstadt wird durch ein neues gefördertes Shopping-Highlight bereichert. Auf der Busmannstraße 22 hat das Brautmodengeschäft „Sposa Mavolita“ seine Türen geöffnet. Die Inhaberin Jana Krapis hat die Chance genutzt und das leerstehende Ladenlokal im Herzen von Kevelaer auf Vordermann gebracht. Ab sofort präsentiert sie dort ihre Brautmodenkollektion den modebewussten und individuellen Kundinnen. Krapis bietet handgefertigte Einzelstücke, die Stil, Nachhaltigkeit und Liebe zum Detail vereinen. Kundinnen, die dem Satz zustimmen: „Man muss Sachen nicht besitzen, um sie zu mögen.“, finden ebenfalls bei Krapis ein passendes Angebot, da die Brautkleider nicht nur zum Kauf stehen, sondern auch gemietet werden können. Das Brautkleid ist für den schönsten Tag im Leben gedacht. Die Mietoption eröffnet den nachhaltigen Gedanken, sodass ein Brautkleid mehrfach und vielen Bräuten seinen Nutzen stiften kann und somit nicht nur einmal getragen im Kleiderschrank vergessen wird. Zur Namensgebung des Brautmodengeschäfts verrät Krapis: „Sposa bedeutet auf Italienisch ‚die Braut‘ und Mavolita ist eine Kombination aus dem Vor- und Nachnamen der Brautdesignerin, mit der ich zusammenarbeite.“ Krapis strahlt und man spürt, dass sie die Leidenschaft für Brautmoden lebt.
Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“
Das Förderprogramm ermöglicht es Kommunen leerstehende Ladenlokale in einem vorher definierten Konzentrationsbereich für einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren anzumieten. Voraussetzung ist, dass der Vermieter bereit ist das Objekt für 70 % der Altmiete an die Kommunen zu vermieten. Die Stadt kann die Immobilie dann wiederum für 20 % der Altmiete weitervermieten. 60 % der Differenz zwischen den Ausgaben für Anmietung und den Einnahmen durch Vermietung wird durch Fördergelder gedeckt, 40 % durch einen Eigenanteil der Kommune. Das Förderprogramm läuft seit dem Jahr 2024 und endet im Jahr 2027.
Innenstadt besuchen und erhalten
Die Kevelaerer Innenstadt ist ständig im Wandel. Ladenlokale und Geschäfte verändern sich, einige werden aus unterschiedlichen Gründen aufgegeben, andere stehen zeitweise leer – gleichzeitig entstehen aber auch immer wieder neue Angebote. So eröffnete im Januar 2026 das Café „glücklich“ in der Busmannstraße, während bereits im September des vergangenen Jahres die „Myokraftbar“ ihre Türen öffnete. Diese Entwicklungen zeigen: Die Innenstadt lebt von Engagement, Ideen und Mut zur Selbstständigkeit. Damit Handel, Gastronomie und Dienstleistungen langfristig bestehen können, braucht es vor allem eines – Besuchende. Nur wenn Menschen die Innenstadt nutzen, einkaufen und Angebote wahrnehmen, können die Akteure vor Ort wirtschaftlich überleben.
Ein lebendiges Stadtzentrum ist keine Selbstverständlichkeit. Wer lokal einkauft, stärkt nicht nur die Betriebe, sondern trägt aktiv zum Erhalt einer attraktiven und vielfältigen Kevelaerer Innenstadt bei.



